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89° Capitulum Generale Ordinis Carmelitarum Discalceatorum
Avila  28. April bis 18. Mai 2003

Informationen * N. 14 
09.05.2003

 

 

 

14. Mitteilung (9. Mai 2003)

 

Heute waren die französischsprachigen Mitbrüder mit der Gestaltung der Liturgie an der Reihe. P. Robert Paul, der neue Generaldefinitor aus Kanada, sprach ausgehend vom Evangelium von der Eucharistie als dem für uns hingegebenen Brot, vom lebendigen und lebensspendenden Brot, das uns auf unserem Weg und auch bei unseren Arbeiten im Kapitel stärkt. 

Der heutige Tag mit seinen Plenumssitzungen und Gruppengesprächen war dem Säkularorden gewidmet. P. Aloysius Deeney, der Generaldelegierte für den Säkularorden, erinnerte uns daran, dass dieser zusammen mit den Schwestern offiziell ins Leben gerufen wurde, und zwar mit dem gleichen Dekret vom 7. Oktober 1452, mit dem der damalige Ordensgeneral Johannes Soreth den weiblichen Zweig errichtete. Im Teresianischen Karmel werden zum ersten Mal 1607 Statuten für ihn approbiert. Seine ca. 42.000 Mitglieder sind auf der ganzen Welt zerstreut, auch in Ländern, wo es keine Brüder gibt. Unter den einzelnen Gruppen herrscht eine grosse Vielfalt. In vielen Ländern finden viele junge Menschen den Weg zu ihm; anderswo gibt es sehr seriöse Ausbildungsprogramme und auch sehr differenzierte Apostolatsformen. In den letzten Jahren sind 168 neue Gemeinden errichtet worden, von denen sich viele durch die Lektüre unserer Heiligen zusammengefunden haben, so dass in ihnen der Wunsch entstanden ist, zur Stärkung ihres geistlichen Lebens einen entsrpechenden äusseren Rahmen anzunehmen. Nicht immer sind sie vorher Mitbrüdern begegnet, und im Normalfall treffen sie sich im Jahr auch nur zwei- bis dreimal mit einem Pater des Ordens, meistens zu intensiven Fortbildungstagen.  Bei den anderen Treffen, die sie sehr gut vorbereiten, bleiben sie unter sich. An anderen Orten haben sich um unsere Konvente oder Schwesternklöster herum Gemeinden gebildet, die nach Möglichkeit an unserem Chorgebet oder unseren Liturgiefeiern oder auch an Forbildungsangeboten und dergleichen  teilnehmen. Vertreter(innen) aus Mexiko, Italien, Spanien und den Philippinen berichteten uns von ihren persönlichen Erfahrungen und informierten uns über die Situation der Gemeinden in ihren Heimatländern. 

An den Ergebnissen aus den Gruppengesprächen war zu erkennen, dass auch hier die Ausbildung das wichtigste Anliegen ist, das wir besonders ernst nehmen müssen. Dabei muss es uns vor allem um die Heranbildung von Gemeindeleitern gehen, die ihrerseits wiederum zu Ausbildern ihrer Brüder und Schwestern in ihren Gemeinden werden müssen, zum zweiten aber auch um die Sensibilisierung unserer Familiaren für die Förderung von neuen Gruppen des Gebets und der geistlichen Reflexion, wo dann die Schriften unserer Heiligen gelesen werden, um diese in alle nur denkbaren Bereiche der Gesellschaft und Kirche hineinzutragen, was in vielen Fällen auch schon geschieht. 

Die Mitbrder der Provinz Aragón-Valencia hielten auch heute wieder für alle Mitglieder des Generalkapitels ein Geschenk bereit, nämlich zwei schöne Bücher über die Präsenz des Ordens in Venezuela und Mittelamerika.

 
    
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