[ English ] [ Italiano] [ Español ] [ Français ] [ Deutsch ]
 

89° Capitulum Generale Ordinis Carmelitarum Discalceatorum
Avila  28. April bis 18. Mai 2003

Informationen * N. 15 
10.05.2003

 

 

 

15. Mitteilung (10. Mai 2003) 

P. Jude Peters, der Provinial der Provinz Washington, leitete heute die Eucharistiefeier. Im Blick auf die Lesungen des Tages sagte er, dass der Dienst der Verkündigung und Heilung von Jesus auf Petrus und die Kirche übergegangen sei, und sprach in diesem Zusammenhang von persönlichen Erfahrungen sowohl in Holy Hill als auch in seiner Familie. Als Beispiel nannte er den sel. Damian de Veuster,  Priester der Verbannten auf Molokai, dessen heute liturgisch gedacht wird. 

In der Aula sprach P. Dominic Nirmal über die Nachwuchs- und Ausbildungssituation im vergangenen Sexennium. Trotz der Todesfälle und Austritte haben wir zahlenmässig zugenommen, so dass es uns auf Ordensebene nicht gerade schlecht geht. Allerdings verlagert sich der Nachwuchs aus Europa hinaus, denn allein in Indien haben wir heute 775 Auszubildende. Er informierte uns über diesbezügliche Projekte, besonders zwi-schen OCarm und OCD, und verwies auf die Notwendigkeit eines überzeugenden per-sönlichen und gemeinschaftlichen Zeugnisses, um in den jungen Menschen Berufungen zu wecken. Dazu könnten evt auch geeignete Materialien, wie Videos usw., helfen. Er erinnerte daran, dass gemäss einer Bestimmung früherer Kapitel die Teilnahme der jungen Mitbrüder an den Spezialisierungskursen im Teresianum und am CITeS in Ávila gefördert werden solle, und  verwies auf den Internationalen Ausbilderkongress im Libanon im Jahre 1999 und die Notwendigkeit, dass das Zentrum des Ordens Kurse für Ausbilder anbietet und entsprechendes Material für die Ausbildung erarbeitet. Eine von diesem Kongress gebildete internationale Kommission konnte die ihr gestellten “Haus-aufgaben” leider nicht machen. 

P. Philip Hugelé sprach über das Gemeinschaftsleben. Er erinnerte uns daran, dass wir 4.056 Brüder in 510 Häusern mit sehr zahlreichen, aber auch sehr kleinen Kommunitä-ten sind. Er regte uns zum Nachdenken darüber an, wie viele Brüder für eine vitale Autonomie notwendig seien, und zitierte einige Bestimmungen des Kapitels von Lisieux: Die Erarbeitung eines realistischen und überprüfbaren Gemeinschaftspro-jektes, die Reflexion über bestimmte Dokumente der Kirche und die notwendige Öffnung unserer Gemeinschaften für die Laien. Diese Vorhaben seien in den Zirkum-skriptionen und Kommunitäten in sehr unterschiedlicher Weise verwirklicht worden. Er stellte uns zwei drängende Anliegen vor Augen: Als glaubwürdige Zeugen einer persön-lichen Begegnung mit Gott brüderliche und betende Gemeinschaften zu bilden und offen zu sein, um unsere Erfahrung mit den Laien zu leben. 

P. Charles Serrao hat mit einem besonderen Hinweis auf den Internationalen Kongress über die Pfarreien in Kolumbien 2001 über das Apostolat gesprochen. Unser spezifi-scher Auftrag in der Kirche sei es, durch die Erfahrbarmachung des brüderlichen Lebens und der persönlichen Begegnung mit Christus Zeugen für den lebendigen Gott zu sein. Die 217 von uns betreuten Pfarreien sollten Ausstrahlungszentren für unser karmelitanisches Charisma sein. Auf dem Kongress ist ein umfassender Plan für die Pfarreien mit allgemeinen Leitlinien erarbeitet worden, die den diversen Umständen angepasst werden sollten, wie das für die iberische Halbinsel bereits geschehen ist. Das von ihnen erarbeitete Papier ist an alle ausgeteilt worden. 

Die Sprachgruppen haben über diese und andere Beiträge beraten, mit dem Ziel, möglichst konkrete Vorschläge zu erarbeiten. Da morgen – Sonntag –  frei ist, gibt es keine Mitteilung. Also: “Aufweiterlesen” am Montag!

 
    
CURIA  *  Fr. GENERAL  *  ORDER'S SITES  *  ADDRESSES  *  OCDS
www.ocd.pcn.net
   information office

Updated 10 mag 2003  - Page maintained by O.C.D. General House