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89° Capitulum Generale Ordinis Carmelitarum Discalceatorum
Avila  28. April bis 18. Mai 2003

Informationen * N. 16 
12.05.2003

 

 

 

16. Mitteilung (12. Mai 2003) 

P. Aloysius Rego, Vikar der Delegation Australien, war heute Hauptzelebrant. In seiner Predigt verwies er uns auf unsere Hirtenaufgabe gegenüber den Mitbrüdern, besonders in der Mitteilung unserer Gotteserfahrung und ihrer Begleitung auf dem Weg des Gebets, wie es Maria den Aposteln gegenüber machte. Die Gestaltung des Gottesdien-stes lag auch heute wieder in den Händen der Mitbrüder aus Ostasien (Japan, Singapore, Korea, Philippinen) und so hörten wir u. a. Gesänge in japanisch und koreanisch. 

Thema des heutigen Tages waren unsere Laien-Mitbrüdern. Unter der Leitung von P. Jean Joseph Marie Bergara, dem heute die Moderation der Gespräche oblag, berichteten die zum Kaptiel eingeladenen vier Brüder über ihre Erfrahrungen. Vorausgegangen war ein Meinungsaustausch mit den Brüdern der von ihnen repräsentierten Regionen. Sie berichteten über die Anzahl und das Durchschnittsalter der Brüder, die Herausforderun-gen, die sich ihnen stellen, die Nachwuchssituation und die von ihnen wahrgenomme-nen Aufgaben. 

Fr. Eulogio Hernández aus der Provinz Kastilien sprach für die iberische Halbinsel, Ryszard Zak (Provinz Krakau) über die Region Mitteleuropa, Tomás Ostos (Mexiko) für Lateinamerika, Michael Stoegbauer (Washington) für die USA. Der für Italien eingeladene Bruder war durch dringende andere Verpflichtungen im letzten Moment am Kommen verhindert worden. 

Alle fanden anerkennende Worte für den von P. Camilo Maccise veröffentlichten Rund-brief an den Orden Für eine neue Identität. Die Berufung und Sendung der Laien-Mitbrüder im Orden. Mancherorts sind sie immer noch auf der Suche nach ihrer Identi-tät und es fehlt noch an der Verwirklichung der ihnen mit den Patres gemeinsamen Be-rufung, aber vielerorts erfahren sie sich als gleichwertige Mitglieder des einen Ordens und sind als Schriftleiter von Zeitungen, geistliche Beiräte von Gemeinden des Säkular-ordens, Ökonome, geistliche Begleiter, Architekten und in manchen Fällen auch als Hausobere tätig. Es ist eine eigene Berufung, die immer mehr in positivem Licht darge-stellt werden muss.

In den Gruppen mussten wir über vier Fragen nachdenken: Was muss der Orden zur Förderung von Brüderberufungen tun? Mit welchem Namen sollen sie bezeichnet werden? Gibt es einen Weg, dass sie mit allen Rechten am Generalkapitel teilnehmen können? Sollen die Ausführungsbestimmungen so verändert werden, dass Brüder auch Generaldefinitoren werden können? 

Die in Plenum vorgetragenen Antworten zeigten bei aller Verschiedenheit doch auch Übereinstimmungen. Alle wollen die gemeinsame Berufung zum Leben im Teresiani-schen Karmel unterstreichen und alle Diskriminierungen vermeiden. Einiges wird wohl dem Plenum zu gegebener Zeit zur Abstimmung vorgelegt werden. 

Wie gewohnt, schloss der Tag mit der Vesper und der Betrachtung ab, doch für die Provinziäle aus Europa gab es nach dem Abendessen noch “Nachsitzen”, da für sie eine Sitzung der Provinzialskonferenz Europa auf dem Programm stand.

 

    
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Updated 12 mag 2003  - Page maintained by O.C.D. General House