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89° Capitulum Generale Ordinis Carmelitarum Discalceatorum
Avila  28. April bis 18. Mai 2003

Informationen * N. 17 
13.05.2003

 

 

 

17. Mitteilung (13. Mai 2003) 

Der Provinzial von Portugal, Alpoim Alves Portugal, leitete heute am Gedenktag der Muttergottes von Fatima die Eucharistiefeier, zu der traditionelle portugiesische Weisen erklangen. In seiner Predigt sprach er von den wundervollen Ereignissen damals und deutete die Botschaft von Fatima als Kern des Evangeliums: Aufruf zur Bekehrung und zum Gebet. Maria stellte er uns als Vorbild des Glaubens und der Hingabe dar

P. Giuliano Bettati, der Moderator in der Aula, las uns zu Beginn der Sitzung die 1997 im Bereich des Apostolats  übernommenen Verpflichtungen vor. Demnach wurde verlangt, dass es in jeder Zirkumskription des Ordens ein Haus des Gebets oder ein Exerzitienhaus geben sollte, wo wir Fortschritte gemacht haben. Auch der damals geforderte Kongress über die Pfarreien im Orden hat stattgefunden. Die Einladung zur Inkulturation des Cha-rismas wurde auch ernstgenommen, wird aber immer eine Aufgabe bleiben. Der Auftrag, ein Sekretariat für Iustitia und Pax zu gründen mit der Intensivierung von sozialen Projekten in den Missionsländern, ist nicht verwirklicht worden

P. Jeremiah Fitzpatrick sprach zum Thema der Missionen im Orden. Diese gehörten von Anfang an zum Uranliegen des Ordens, wie die Konstitutionen sagen. Nicht unerwähnt dürfe bleiben, dass am Anfang dessen, was heuteKongregation  für die Evangelisierung der Völker” (Propaganda Fide) heisst, die Arbeit unserer ersten Missionare stand. Das Missionssekretariat in der Genralkurie fördere und unterstütze zwar nach Kräften unsere Missionare, doch müssten alle Konvente und Provinzen im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv an der Missionsarbeit mitwirken

Nach eineinhalb Stunden Arbeit in den Sprachgruppen über die Bestimmungen des Gene-ralkapitels von 1997 kamen wir wieder in die Aula, wo der zweite Band (von insgesamt fünf) des Gesamtwerkes der Schriften Edith Steins in spanischer Übersetzung (in der Rei-he der vierte) vorgestellt wurde, herausgegeben von den drei Verlagen unseres Ordens in Spanien. P. Francisco Javier Sancho sprach über die Aktualität und Universalität der Ge-stalt und Botschaft unserer heiligen Mitschwester, von der wichtigen auf 25 Bände ge-planten kritischen Gesamtausgabe unserer Mitbrüder in Deutschland, den 200 in den ver-schiedensten Sprachen veröffentlichten Biographien, von ihrer Präsenz in über 35.000 Links im Internet, und lud das Kapitel ein, in Rom ihre Ernennung zur Kirchenlehrerin zu beantragen

Gegen Abend stellte uns P. Joe Tauro den ersten mit Hilfe der Vorschläge aus den Coetus erarbeiteten Entwurf für das Kapitelsdokument vor. Im Anschluss daran verlas P. Flavio Caloi einen vom Generalpostulator erstellten Bericht über die Tätigkeit der Generalpostu-lation (Causen für die Selig- und Heiligsprechungen)  und informierte über die General-kurie des Ordens mit ihrer Kommunität von 28 Mitbrüdern aus 12 Nationalitäten und acht Angestellten. Er bat die Provinzen, bei der Freistellung von Mitbrüdern für diese wichtige Aufgabe grossherzig zu sein, falls sie darum gebeten werden sollten. Es müssen mündige und ausgeglichene Personen sein, kompetent für die ihnen übertragenen Aufga-ben und fähig, in einer interkulturellen Gemeinschaft zu leben.  

Am Abend versammelte sich nochmals die Provinzialskonferenz Europas für den Ab-schluss ihrer Beratungen.

 
    
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