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89° Capitulum Generale Ordinis Carmelitarum Discalceatorum
Avila  28. April bis 18. Mai 2003

Informationen * N. 18 
18.05.2003

 

 

 

18. Mitteilung (14. Mai 2003) 

P. Zdenko Krizic, der neue Generalvikar, leitete heute die Eucharistiefeier, in der Lieder und Texte in deutscher, lateinischer, polnischer und ungarischer Sprache erklangen. Am Fest des hl .Matthias, das hier heute gefeiert wird, erinnerte er uns daran, dass auch Judas zur Freundschaft mit Christus berufen war, aber dass selbst sein Verrat  den Heilsplan Gottes nicht aufhalten konnte, da Matthias an seiner Stelle gewählt wurde. Alle sind wir eingeladen, in Treue und Verantwortung auf den Ruf Gottes zu antworten

Auf unserer Tagesordnung standen heute die dem Zentrum des Ordens unterstellten Einrichtungen, über deren Auftrag, Personal, Finanzierung, Perspektiven usw. wir informiert wurden

Generaldelegation Israel und Ägypten. Der Generaldelegat, P. Ernesto Ferreira, bot uns einen kurzen geschichtlichen Überblick über unsere Präsenz auf dem Berg Karmel, die 1631 wieder begann, und über die heutige Situation, wo wir Kommunitäten auf dem Berg Karmel, in Haifa, Muhraka, Jerusalem sowie in Kairo und Alexandrien haben mit den unterschiedlichsten Aufgaben: Wallfahrts- und Schwesternseelsorge, Schule, Pfarrei, Krankenhäuser, Kindergarten usw. Ohne die Schwierigkeiten zu leugnen, die eine Seel-sorgsarbeit dort aufgrund der Sprachprobleme (hebräisch, arabisch, englisch, französisch und italienisch) mit sich bringt, bestand er doch auf der grossen Notwendigkeit unserer Anwesenheit im Heiligen Land, denn hier liegen die Wurzeln unseres Glaubens und unseres Ordens. Er sagte, dass es bei allen Konventen, die in Missionsländern gegründet werden, am Anfang immer Sprachschwierigkeiten gebe, und forderte uns auf, diese gros-se Herausforderung auf uns zu nehmen

Internationales Kolleg in Rom. Der Prior, P. Silvio Báez, hat uns die neuesten Statisti-ken des Kollegs vorgelegt, in dem zur Zeit 4 Ausbilder und 29 Studenten leben, und über die Ausbildungskriterien und –methoden informiert. Er unterstrich den wertvollen Dienst, den es dem Orden bietet, wie Erlernen von Sprachen, multikulturelle Erfahrung, Kontakt mit der Generalleitung des Ordens, gegenseitiges Sichkennenlernen usw., und lud die Provinzen ein, bei der  Entsendung von Studenten und Ausbildern grosszügig zu sein

Graduiertenkommunität Santa Maria della Scala in Rom. P. Dámaso Zuazúa erinnerte kurz an die Geschichte und Aufgabe dieses Konvents und unterstrich, dass er ausschliesslich im Dienst von Mitbrüdern mit feierlicher Profess steht, die an einer der römischen Universitäten ihr Graduierten- oder Spezialisierungsstudium absolvieren. Von den 20 verfügbaren Zimmern sind 18 besetzt. Der Konvent bietet ein günstiges Klima für Gebet und Studium, und da er relativ zentral gelegen ist, können von ihm aus fast alle römischen Athenäen bequem zu Fuss erreicht werden 

Teresianum in Rom. P. Dario Cumer berichtete über die sog. Ständige Kommunität im riesigen Komplex des Teresianum, die aus 35 Mitbrüdern besteht, die sich fast aus-schliesslich dem Unterricht und anderen mit diesem akademischen Zentrum verbundenen Arbeiten widmen. Er informierte uns auch über die ihm affilierten oder irgendwie zuge-ordneten Ausbildungszentren, sowie über sich bietende neue Möglichkeiten, die das Teresianum als akademische Einrichtung dem Orden bieten könnte: Kongresse, Fort-bildungskurse usw. P. Bruno Moriconi sprach ausführlicher über den Dienst, den die Fakultät und das ihr angeschlossene Institut für Spiritualität durch Vorlesungen, Veröf-fentlichungen, Einkehrtage, Bibliothek usw. leisten. Seit  seiner Gründung 1935 absol-vierten hier 8.688 Studenten ihre Ausbildung, von denen 1.056 das Lizenziat und 264 das Doktorat erworben haben. Im laufenden akademischen Jahr sind 461 Studenten aus 60 Nationen eingeschrieben, von denen nur 40 unserem Orden angehören

Internationales Zentrum für Studien über Teresa von Jesus und Johannes vom Kreuz (CITES) in Ávila. P. Francisco Javier Sancho informierte uns über den Werde-gang dieser hoffnungsvollen Einrichtung von seinen Anfängen im Jahr 1986 an bis heute. Mit Hilfe von computergestützten Projektionen erklärte er uns die Aktivitäten dieses Zen-trums, seine Ausbildungsangebote, Statistiken (zur Zeit erteilen 40 Professoren für 58 Studenten Vorlesungen), die mit anderen Universitäten und Institutionen abgeschlos-senen Verträge, aber auch den geplanten Neubau, in dem dieses ehrgeizige Unternehmen seinen neuen Sitz bekommen soll. Den Mut dazu geben die vielfältigen Anfragen, die jetzt schon eingehen, und die bei weitem nicht alle erfüllt werden können. Die mit gros-sem Einsatz und sehr übersichtlich vorgetragene Information flösste allen Kapitelvätern Zuversicht ein, trotz vieler Fragezeichen, die dennoch blieben. 

Nach all diesen Beiträgen fanden wir noch Zeit für die unvermeidliche Gruppenarbeit, wo es mit den praktischen Schlussfolgerungen weiterging. Eine besondere Gebets-empfehlung für die Chronisten, Sekretäre, Übersetzer und Mitglieder der verschiedenen Kommissionen, die jeden Tag “nachsitzenmüssen: Dass ihnen Kraft und Ausdauer nicht ausgehen mögen

 
    
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