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News   -  17 - ( 23.10.2007 )

Neuigkeiten - 17 (23. 10. 2007)

 

MILLENIUMSFEIER in INDIEN

 

 Damaso ZUAZUA,

 Generalsekretär der Missionen OCD

 

 

  

Hoffnungsvolle Nachrichten: Weltweit verkünden die Ökonomen mit Bewunderung das überraschende Wirtschaftswachstum von diesem asiatischen Land, die kräftige Zunahme des Kapital seit ihrem Weg in die Unabhängigkeit 1947. Das Ergebnis der rasch wachsenden Wirtschaft Indiens befindet sich in einer Phase der Transformation. Aber Indien, mit seiner tausendjährigen Kultur, Philosophie, Religiosität und den vielen Menschen - das Land mit der zweitgrößten Bevölkerung der Welt - hat für lange Zeit seine eigene Identität aufrechterhalten.

 

In Indien angekommen scheint es mir, dass viele alte Erinnerungen wieder aufblühen im Denken an meine Kindheit; ich muss den Mut zum „Unterbewußten“ haben. Die Karmeliten (vasco - navarros) meiner Generation hatten eine praktische Einführung à la Indien in seinen verschiedenen Aspekten: Evangelisation, Ethnographie mit den Kasten, Sitten und Gebräuche, Philosophie,... Wir verschlingen viele Seiten mit Missionsberichten von "La Obra Máxima", mit der Lektüre von "Indien und seinen Problemen" (1951), von „Missionsperspektiven. Die Karmeliten in Malabar" (1959). In jedem Haus der Provinz hatten wir zwei oder drei Ex-Missionare aus Indien. Unsere mehr als 30 Missionare hatten wir noch in Vijayapurum und im Seminar in Alwaye. Wie viele erzählten uns von Indien, zum Beispiel: Bruder Angel Maria und P. Lorenzo Arteaga in Amorebieta, P. Veremundo Arteta in Villafranca, P. Salustiano und P. Mariano in Amorebieta - Larrea, P. Blas und P. Nazario und P. Juan Crisostomo in Vitoria, P. Vidal in Bilbao, P. Diego,...?

 

Wir vergessen auch nicht die Besuche der Missionare, die uns von Indien erzählten: P. Miguel Angel Batiz, P. Victor San Miguel, Nereo Zubicaray. Der monatliche Missionstag in unseren Kollegs war eine Reminiszenz an Indien. Er erinnerte an die erhaltene Emotion von Mons. Joseph Antippethy, Erzbischof von Verapoly in Vitoria. Vieles andere mehr könnten wir erzählen von unserer Assistenz im Ritus Siro-Malabar mit zwei anderen einheimischen Bischöfen in Bilbao.

 

Nachdem ich in Indien landete, versuchte ich mit offenen Augen das bestmögliche der Widerspiegelungen von den hervorgerufenen Erinnerungen wahrzunehmen, die Realität, die sich mir präsentiert. Ich komme zu dem letzten Monsun, einige Male mit schreckenerregendem Regen. Wer Angst hat vor der Hitze, der kommt nicht nach Indien. Für wen sind die Duschen mit kaltem Wasser und die Ventilatoren? (Um sofort anzufangen zu schwitzen, würde der Witzpold vom Dienst gleich sagen.)

 

 BOMBAY, ein strategischer Punkt

 

Es ist eine erstklassige Landschaft, um einzudringen in das indische Universum. Hier ist der Sitz der Mission der Karmeliten in Gran Mogul. Hier landeten häufig unsere Missionare, die die Seereise in Europa begannen: Marseille, Genua, Amsterdam, ... Der große Missionar, ehrw. P. Juan Vicente Zengotita (1862-1943), zum Beispiel, erinnert so an seinen ersten Kontakt mit Indien an diesem Ort: "Diese Freude, das ist eine große Sache, kein Detail habe ich vergessen vom ersten Betreten der Erde von Indien, sagte ein Te Deum nach dem Rhythmus meiner ersten Schritte über die Landungsbrücke im Hafen von Bombay, wo ich landete.“

 

Zurzeit ist sein lokaler Name Mumbai. Es ist die riesige Metropole von Maharasthra mit mehr als 23 Millionen Einwohnern. Sie ist größer als die Hälfte von Spanien. Sie muss die Stadt mit der größten Bevölkerungsdichte sein: 56 000 Einwohner pro km2. Der Palast und die Slumhütte leben ignorierend nebeneinander. Viele Baracken, zu viele Slumhütten, keine Straßen sondern ganze Zonen von Baracken. Die Hüttenstädte wachsen ohne übermäßige städtebauliche Besorgnis.

 

Die Eigenartigkeit springt ins Auge wie der Blick vom Abendland. Der erste Ort ist eine Landschaft mit Kokospalmen. Und das sind die Farbgestaltung und die Lebendigkeit der Geschäftsstraße, die feminine Bekleidung mit "Saris" so harmonisch. Der Verkehr ist spannungsreich. Gott beschützt die Reisenden von diesen Zügen, in denen sie nicht einsteigen können, nur mit kräftigen Stößen; die Türen die nicht schließen können, und die Leute hängen mit der Hälfte ihres Körpers außerhalb, so die Hand auf irgendeinen Griff mit Glück. Was passiert den Reisenden auf dem Zugdach, wenn es eine unerwartete Vollbremsung gibt? Das gleiche wird gesagt von den öffentlichen Autobussen, mit hängenden Personen, die auf irgendeine Weise im hinteren äußeren Bereich sind.

 

In Bombay ist der erste Kontakt mit dem indischen Karmel. Ich besuche drei Gemeinschaften der Provinz von Karnataka-Goa. Die Pfarre von San Jose und das Spiritualitätszentrum "Anubhar" haben einen großen gemeinsamen Hof. Hier sehe ich das erste Denkmal für die Opfer der Abtreibung. Die Umgebung ist eine sehr depressive Zone, mit sehr vielen Slums in der Nähe, mit unvermeidlichen Problemen und sozialen Notwendigkeiten. Die Pfarre, die meist bevölkerte von der Erzdiözese, die am meisten besuchte Kirche; sehr groß, normalerweise voll gestopft mit Kulturdenkmälern. Sie präsentiert eine lange Liste von Aktivitäten, von Gruppen, von Diensten. Es kommen viele Leute zu den zeitigen Messen, bevor sie zu arbeiten beginnen.

 

Ein weiteres Spiritualitätszentrum, mit dem nicht fertig gestellten aber schon genützten Gebäude für Veranstaltungen vor allem mit Jugendlichen, besuchen wir Stadtrandviertel von Vasai. In Bombay und in Mumbai haben sie auch eine andere Gründung - Shalini Vahaban - die zur Provinz Manjummel gehört.

 

 GOA, Hauptstadt von den Missionen

 

Goa repräsentiert das gläubige "Mekka" - eine christliche Version - von den Missionen. Der Hl. Franz Javier, der mit missionarischem Eifer gegenüber den Küsten von China starb, hat hier seine Grabstätte in der Kirche von "Bom Jesus" im alten Goa. Allein durch die sterblichen Überreste, scheint der Hl. Patron der Missionen zu verkünden die endgültige Aussage Papst Paul VI in der Zeit nach dem Konzilium: "Evangelisation ist die Gnade und die eigentliche Berufung der Identität der Kirche. Die Kirche lebt für die Evangelisation" (EN Nr. 14). Auch hier ist es notwendig, sich an den außergewöhnlichen Missionar ehrw. P. Juan Vicente von Jesus Maria zu erinnern. Er schrieb vor diesem Grab einige Seiten mit großem missionarischem begeisterndem Geist. Es reicht, seinen Artikel zu lesen, publiziert im "El Monte Carmelo" (1901, pp. 115 -118). Für mich ist es ein Moment von Dankbarkeit, hier alle missionarischen Intentionen ins Gebet aufzunehmen, die der Karmel im Herzen trägt.

 

Epizentrum der christlichen Verbreitung im Orient, zentraler Sitz vom "padroado"-Patronat Portugals, diente Goa der Ausbreitung vom missionarischen Karmel in Asien. Die strategische Lage begünstigt die Entwicklung der Mission in Persien und die Gründungen in anderen Enklaven vom portugiesischen Kolonialimperium. Der erste Karmelit, der diese Stadt besuchte, war der Römer Benigno von San Miguel. Leandro von der Verkündigung, aus Burgos, gelang die erste Gründung 1619. Es war kein leichtes Vorhaben für die Karmeliten der italienischen Kongregation wegen der Streitigkeiten zwischen "El Padroado" und den inständigen missionarischen Direktiven aus Rom. Es ist ihm mit einer Kriegslist gelungen, berichten Missionare aus Burgos. Um die Erscheinung Jesu Christi am Aussichtsberg von Boa zu feiern, organisierte der Erzbischof Cristobal Lisboa eine Prozession von vielen Heiligen. P. Leandro gelang das Schmuggeln der Statue von der sel. Teresa von Jesus. Der Erzbischof bewunderte mit Wohlgefallen die Heiligenbilder. Als er zur Mutter Gründerin kam, bekam er einen Zettel mit der Bitte, den Karmeliten die Niederlassung in Goa zu gestatten. Für diesen teresianischen "Wunsch" und für die persönliche Verehrung der Mutter Teresa, gestattete der Prälat die Ansiedelung der Karmeliten in seiner Patriarkalkirche in seiner Diözese. Der Mönch aus Burgos erreichte sein schwieriges Ziel.

 

In Goa ließen sich die ersten Seminaristen und die ersten karmelitanischen Novizen vom Orient nieder. Seine historische Frucht waren die Urmärtyrer Dionisios und Redento (1638) von der teresianischen Familie, selig gesprochen von Leo XIII 1900. Bleiben noch die Ruinen von jenem Gebäude im alten Goa. Und in der Sakristei vom gegenwärtigen Konvent in Goa - Margao verehren sie das Bild aus Granitstein von der Jungfrau vom Skapulier, das aus jener Kirche und jenem Konvent stammt, bis zu seiner Enteignung 1834 durch die antireligiösen Gesetze von Portugal. Der Historiker Mariano Gomez, mit historischen Dokumenten in den Händen, nach Jahren der Nachforschung und unermüdlichen Kontakten mit den Autoritäten, denkt, dass nun die Stunde gekommen ist, dass der Orden an diesen historischen Ort zurückkehren kann, der Erinnerungen birgt an die ersten Stunden in Goa.

 

In Goa gibt es noch viele historische Missionen von uns. Das Haus von Margao bauten sie 1938, im Gedenken der dritten Jahrhundertfeier des Martyriums von den Seligen Dionisio und Redento. Im Konventfriedhof ist die Gruft von P. Lucas Gomez (+ 1970), aus Burgos wie sein Bruder P. Silverio von der Hl. Teresa, General vom Orden. Hier ruhen auch die unzähligen missionarischen Anstrengungen von P. Nemesio Alzola (1995) aus Alava, im Baskenland. Die karmelitanische Anwesenheit ist komplett mit dem Konvent von Goa - Mapusa, Sitz von den jungen Prä - Postulanten. Unter den 24 gegenwärtigen Kanditaten grüße ich einen, von der Religion Hindu, der zum katholischen Glauben konvertierte und jetzt mit Zustimmung seiner Familie in den Karmel eintritt. Etwas entfernt in Goa - Xellim ist das Haus von den Prä - Philosophen.

 

Ich möchte mich nicht von Goa verabschieden ohne die Karmeliten von Chicalim zu besuchen. Eine wunderschöne Gemeinschaft von 14 Nonnen mit zwei Novizinnen, die verschiedenen Schwestern in anderen Gemeinschaften Hilfe leisten, einschließlich in Portugal. Der Nutzgarten vom Kloster ist ein entzückender Ort für die Affen ringsherum, die ihn nicht aufgeben wollen. 

 

 Unsere Aufgabe in Mangalore

 

Indien ist ein großes Potential für die Kirche: für die Fülle von Berufungen, für die qualifizierte theologische Ausarbeitung an ihren Universitäten und an anderen Zentren der Lehrtätigkeit, für das missionarische Durchsetzungsvermögen in ihren Diözesen und religiösen Familien. Die Kirche von Indien erlangt Geltung. Große internationale Treffen mit religiösen und kirchlichen Themen werden auf diesem Boden veranstaltet. Es gibt eine ausreichende Infrastruktur. Es sind die Umstände, die mich getragen haben zum mystischen Land vom Ganges und Himalaya, von der Weisheit der "Upanishads", dem Land von den Einsiedlern nicht christlichen Glaubens auf den Straßen und zurückgezogenen, von den großen Religionen, von den berühmten Persönlichkeiten - wie Gandhi - mit einem so kühnen Programm von "amisha" oder Gewaltlosigkeit, oder von den Autoren der Größe von Rabindranath Tagore,...

 

In der Stadt Mangalore, gegenüber vom arabischen Meer, mehr südlich von Karnataka, gibt es mehrmals die Anwesenheit von Karmeliten. Als erstes erwähnen wir die theologische Scholastik und den großen Tempel vom Jesuskind aus Prag. Der indische Karmel hat die karmelitanische Ehrfurcht vor der Kindheit Jesu stark verbreitet. Sie glauben fest an sein Versprechen: "Je mehr ihr mich verehrt, umso mehr hilft er uns." Wir erwähnen auch das Kloster der unbeschuhten Karmelitinnen, die mit der Anwesenheit der Seligen Maria vom gekreuzigten Jesus, Baouardy von 1870 bis 1872 zu verbinden sind.

Augenblicklich ist eine Blütezeit der Schwestern in der Gründung erkennbar.

Der historische Konvent, mit den Levitationen von der "Kleinen Araberin", ist heute das Provinzhaus von der Kongregation des Apostolischen Karmel.

 

Mangalore war der Ort vom karmelitanischen Missionskongreß für Asien und Ozeanien. Auf einem Hügel mit Kokospalmen und Grünpflanzen haben wir das "Institut der indischen christlichen Spiritualität". Sein eigentlicher Name ist "Ryshivana". Dieses Wort von der Sprache Sanskrit hat die Wurzel "ryshi", das bedeutet "Asket aus altertümlicher Zeit", die in Stille, Einsamkeit und Kontemplation lebten. Hier ist "ryshi" das Akronym von Religion, Yoga, Spiritualität, Gesundheit,...Der Name ist vollständig mit "vana", damit wir der Idee vom Garten huldigen, oder Ort, der zum Gebet, zur Meditation, Kontemplation und Gotteserfahrung führt. So reich an Bedeutung ist der Name vom Haus "Ryshivana". Seine Bezeichnung ist eine Botschaft.

 

Auf jeden Fall, die Lage des Hauses ist Aufsehen erregend auf dem Hügel von "Ranipura" mit Blick auf den majestätischen Fluss Netrawati, der sich ausbreitet in schwülstigen Krümmungen. alle diese unermesslichen Wassermassen fluten ins Arabische Meer. Gerade bevor er von links die Brücke quert, erinnere ich mich an die Geschichte der Eisenbahn von Indien. Genau hier ereignete sich ein Unheil bringender Unfall. Bedingt durch das Hochwasser am 12. 09. 1902 stürzte der Schnellzug von Madras nach Bombay um Mitternacht in den Fluss. In ihm reisten Mons. Bernando Arginzoniz, OCD, Erzbischof von Veripoly, und Mons. Benzinger, OCD, apostolischer Vikar von Quilon. Vier Ordensleute begleiteten sie. Die zwei Prälaten heilten wundertätig, wenn unzählige Reisende in dem durch heftige Regenfälle aufgewühltem Wasser ums Leben kommen.

 

Das Zentrum der Spiritualität hat eine Kapazität zur Aufnahme von 100 Personen. Jede Provinz vom Orden würde sich stolz fühlen, ein Gebäude von solcher Vornehmheit zu besitzen. Für seine geographische Lage, für die gute Anordnung der Räume, für seine Ausstattung, für das programmatische Funktionieren , in seiner gesamten Pracht ist es besser als all unsere Häuser von dieser Art und Weise in Europa. Eine Menge von jungen Mönchen, intuitiv und tatkräftig, sorgen für all unsere Notwendigkeiten und begleiten diskret all unsere Bewegungen.

 

In diesem Milieu lassen wir uns nieder, um über unsere Arbeit "Der Karmel und die Mission in Asien und Ozeanien" zu reflektieren und miteinander zu sprechen. Wir sind 39 Teilnehmer, den Vorsitz leitet der General vom Orden, Luis Arostegui. Es sind anwesend die Superioren, Delegierte von den Missionen und Verantwortliche von allen Gründungen der Provinzen Indiens (5), die Kommissariate (2), alle Verantwortlichen von den Missionen im Land, mit Ausnahme von Chattisgahr - sie sind neu in unserer Gegenwart -, die Superioren von Korea, Philippinen und Vietnam, Japan, Indonesien, Taiwan - Singapur, Tansania für die leitende Mission für Indien, und Kuwait.

Es ist ein froher Katalog von dem wundervollen kulturellen Reichtum vom Karmel im Orient.

 

Sie lauschen mit großem Interesse den Informationen über die missionarischen Aufgaben in jedem Bezirk. Die Reflexion richtet sich mehr auf die größeren Vortragenden. Der General des Ordens präsentiert eine solide Konferenz über die Missionsberufungen vom Karmel "vom Mutterleib an", gemäß den genau richtigen Erklärungen von ehrw. P. Vicente Zengotita. Domingo Fz. de Mendiola schickte sein Referat über die Charakteristika in der Geschichte der Karmelmissionen in Asien, das vervollständigt wurde durch die von Paul D`Souza Erzählungen über einige unvergessliche Karmelmissionare in Asien. P.

Felix Wilfred, SJ, legte dar das Thema von der "Kirche in Asien und seine Herausforderungen", führte uns ein in das Ambiente, die Schwierigkeiten und Prognosen der Kirche auf dem Kontinent. Die großen Probleme, Strömungen und Orientierungen hörten wir in den Vorträgen von P. M. Amaladoss, SJ, in seiner Intervention über Bildungsmangel, Ökumene und interreligiösem Dialog. Diese zwei Universitätsprofessoren sind sehr gute Kenner in dem abgehandelten Sachgebiet und von anerkanntem universellem Ruf in der Missionstheologie. Der Text von den Konferenzen, der Chronik und die endgültige Mitteilung können sie lesen unter der Stelle Mission in der Webseite vom Orden: www.ocd.pcn.net/mission/index.htm.

 

In meiner Rede in der Einleitung zum Kongress wagte ich zu behaupten:

Der Karmel hat seinen Missionsursprung in Asien, wie eine Frucht der Mission. Für dies hat der Karmel, was bleibt und sich entwickelt wie Mission in Asien..." Mit dem Zuhören und dem Sehen in dem Treffen von Mangalore konnten sie zu dieser Zusammenfassung kommen: Der am meisten missionarische Anteil des Ordens in der Gegenwart ist in Asien, mit wachsender Dynamik, mit numerischer Zunahme. Deswegen kann man auf die neuen Gründungen vertrauen, die vorbereitet werden.

 

Es bleibt die gute Erinnerung, was der Karmel in Indien bewirkt. Mein Eindruck stützt sich auf die Provinz von Karnataka - Goa. 1981 gegründet mit drei Konventen, vor 25 Jahren, hat jetzt 22 Konvente, verteilt in unterschiedliche Pfarren, Missionsstationen im Land und in Tansania - Südafrika, Häuser der Ausbildung, hervorragende Institute der Spiritualität. In der Provinzstatistik von 2006 las ich die Auflistung von 209 Mitbrüder. Wer kann eine vergleichbare Dynamik zeigen?

 

Die Gastfreundlichkeit ist sehr intensiv im Detail mit rücksichtsvoller Freundlichkeit, mit liebevoller Aufmerksamkeit. Überall findet man viel jugendliches, viel versprechendes Personal, akademisch gut ausgebildet. Bemerkenswert ist die Organisation der Konvente, mit schlichtem und heiterem Leben. Aktuell ist Indien, der Zahl nach, das Land mit den meisten Karmeliten weltweit. Seine Jugend ist sein großes Versprechen und seine Herausforderung, zur Stunde da zu sein für seinen Dienst an dem Orden in der Welt. So weit sind gekommen die Früchte von der Mission von anderen Zeiten in Indien. Der indische Karmel muss jetzt die Missionstradition weiterführen.

 

     
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Updated 29 dic 2007  by OCD General House
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