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News - Nachrichten    << N°  29 >>   15.10.2004
 
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BRÜDER:

EIN PFLEGEHEIM
BENANNT NACH KARDINAL BALLESTRERO
 

In Turin bleibt die Erinnerung an Kardinal Ballestrero (+ 1998) weiterhin lebendig. Unserem ehemaligen Generaloberen zu Ehren wurde in der Via Plava 75 ein Pflegeheim benannt, welches am 18. September eingeweiht und eröffnet wurde. Bei der Eröffnung kamen folgende Persönlichkeit zu Wort: Severino Kard. Poletto (Erzbischof der Haupstadt von Piemenonte), der Präsident des Stadtrats, der Verantwortliche der Stadt für Familie und Sozialeinrichtungen, der Provinzial der Karmeliten von Genua sowie einzelne Mitbrüder der Provinz, welcher Kardinal Ballestrero angehört hatte. 

SCHWESTERN:

400 JAHRE KARMEL IN FRANKREICH
1604 - 2004
 

Um dieses große Ereignis gebührend zu feiern, haben sich die Föderationen der Karmelitinnen von Paris und Lisieux entschlossen, sich in die Schule von vier großen Gestalten des Karmels zu begeben, welche diese vier Jahrhunderte der Präsenz des Theresianischen Karmels in Frankreich und in Europa bereichert und die verschiedenen Aspekte des Charismas der heiligen Teresa gelebt haben. Thema unserer Tage (7.-11. Juni 2004) war: `Nachfolge Christi C Antwort von Frauen aus dem Karmel während dieser vier JahrhunderteA.

Es wurden jeweils von einem Karmeliten und einer Karmeliten vier Gestalten von Frauen in der Folge der Jahrhunderte vorgestellt. Diese doppelte Perspektive auf die einzelnen Persönlichkeiten aus dem Karmel haben die Teilnehmer auf angenehme Weise bereichert.

Im 17. Jahrhundert nahm Mutter Magdalena v. hl. Josef einige spanische Karmelitinnen auf und ermöglichte so in Frankreich eine Inkulturation des theresianischen Humanismus, gekennzeichnet durch seine Umsicht und Entschlossenheit.

Im 18. Jahrhundert C am Vorabend der Französischen Revolution C zeichnete sich der Karmel in Frankreich durch seine Lebendigkeit und Treue aus. In einer Atmosphäre des Eifers gab ein `kleines Kollegium ChristiA C die Karmelitinnen von Compiègne C durch die Hingabe des Lebens ein Zeichen theresianischen Apostolats für den Frieden.

Im 19. Jahrhundert unterstrich die reiche Persönlichkeit einer Elisabeth v.d. Dreifaltigkeit die Bedeutung der bräutlichen Dimension des Karmel: Die Absolutheit der Liebe aufgrund eines reinen Glaubens als Himmel auf Erden.

Schließlich, in der Mitte des 20. Jahrhunderts, am Höhepunkt eines der blutigsten Konflikte der Geschichte, lehrt uns die heilige Theresia Benedicta vom Kreuz die Zentralität Christi. Das Frausein vollzieht sich im Licht von Maria und der Wissenschaft vom Kreuz. 

Unser P. General, Luis Aróstegui Gamboa, ermutigte uns schließlich, trotz der gegenwärtig durchlebten Erfahrung des Exils eine tiefe Spiritualität zu leben, welche in Christus und seinem Evangelium wurzelt und die Gegebenheiten der Geschichte mit einbezieht, einschließlich der Bedingungen des menschlichen Dasein, seiner Werte, um angesichts der drängenden Fragen unserer Zeit nicht zu verzagen.

Zu den Höhepunkten dieser Tage zählten der Besuch des Karmels von Clamart (Erbe des ersten Karmels von Paris), die Gebetsvigil in der Kirche S. Pierre auf dem Montmartre und die feierliche Messe in der Kirche St. Joseph der Karmeliten, zelebriert von Kardinal Lustiger. Die Anwesenheit von Vertreterinnen aus den Föderationen Italiens, Deutschlands, Belgiens, Großbritanniens und Irlands haben dieser Feier eine besonders europäische Note verliehen.

Es sei allen gedankt, die sich für die gelungene und festliche Gestaltung dieser Tage bemüht haben. Dank auch unserem Pater General für die Annahme unserer Einladung. Dank sei IHM, der das Werk unserer Hände gedeihen lässt  (Ps 90).

Zum Abschluss unserer Treffen hat uns P. Olivier Rousseau (Lille) eine wunderbare Definition der Mission des Karmels mitgegeben:

Mehr als je zuvor bedeutet die Mission des Karmels ein Leben in betenden Gemeinschaften von Brüdern und Schwestern, die aufmerksam sind für den Durst unserer Menschheit nach Liebe. Die Liebe Christi, unseres Freunds und Bräutigams, ist das Fundament solcher Gemeinschaften, welche in Freundschaft, Versöhnung und gegenseitigem Dienst leben. 

NEUER ASSOZIATIONSRAT 

Bei der Generalversammlung (13.-18. August 2004) der Föderation von Ecuador `San JoséA wurde unter Beisein von P. General folgender neuer Rat gewählt:
Präsidentin:   Marcia de Jesús (Carmelo Bajo de Quito - Wiederwahl)
1. Rätin:          Ana Mará de San José (Ibarra)
2. Rätin:          Alicia de S. Teresa (Carmen Alto, Quito)
3. Rätin:          Elizabeth de la SS. Trinidad (Guaranda)
4. Rätin:          Teresa de la Corazón de Jesús (Loja)
Substitutin:     Marta de San José (Riobamba)

ZUSAMMENLEGUNG VON KLÖSTERN

Mit Dekret (n. 6729/2004)vom 5. Oktober 2004 hat die entsprechende Kongregation (CIVCSVA) die Zusammenlegung der beiden Gemeinschaften von Sabadell und Terrosa (Spanien) entschieden. 

WECHSEL DER KONSTITUTIONEN

Mit Dekret (n. 93024/2004) vom 20. September 2004 hat die entsprechende Kongregation (CIVCSVA) dem Klsoter von San Simone di Sannicola (Italien) erlaubt, von den Konstitutionen von 1990 zu jenen von 1991 zu wechseln. 

UNSERE HEILIGEN:

DIE HEILIGE THÉRÈSE IN GENUA 

Über das von ihr selbst Berichtete hinaus kennen wir viele Details der Reise, welche Thérèse im November 1887 nach Italien unternommen hatte. Wir kennen die genaue Route, mit den genauen Tagen ihres Aufenthalts in den einzelnen Städten. So ergänzt der Brief Nr. 51 von Thérèse und Celine die Beschreibungen im Manuskript A. Wir kennen sogar die Hotels, wo die Heilige Halt gemacht hatte. In einigen Registern finden wir noch heute die Unterschriften von Herrn Martin, Thérèse und Celine. Die Stadt Genua bemüht sich darum, die Erinnerung an die `größte Heilige der ModerneA wach zu halten. Thérèse besuchte diese Stadt am 27. November 1887 auf dem Rückweg von Rom nach Frankreich. Die Martins C der Vater und seine beiden Töchter C übernachteten im heute nicht mehr bestehenden Hotel `IsottaA (Via Roma 7).

Am vergangenen 1. Oktober wurde ein Gedenkstein enthüllt, in Erinnerung an den Aufenthalt der heiligen Thérèse in dieser großen Hafenstadt. Die Segnung des Gedenksteins erfolgte durch Kardinal Bertone, dem Erzbischof von Genua, unter Beisein zahlreicher Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben. Dem Ereignis ging eine Gedenkfeier im `Quadrivium-SaalA voraus, bei der Frau Valeria Gianotto (Verantwortliche für die Verwirklichung des Gedenksteins), Don Franco Castagneto (Pfarrer von Santa Teresa in Albao) und P. Roberto Fornara OCD zu Wort kamen. Die genannten Redner gingen auf die Details des Aufenthalts von Thérèse in Genua sowie auf die allgemeinen Linien ihrer Lehre ein. 

SANTA TERESA DE LOS ANDES IM VATIKAN
Segnung einer Statue der Heiligen

Am 6. Oktober segnete Papst Johannes Paul II. eine Statue der heiligen Teresa de Jesús, der Heiligen aus den Anden (Chile). Die Statue C Werk von Juan Eduardo Fernandez Cox, einem 65 jährigen in Deutschland lebenden Chilenen C wurde in einer der Außennischen des Petersdoms aufgestellt. Die Skulptur der Heiligen wurde aus einem 60 Tonnen schweren Marmorblock aus dem Steinbruch von Carra gefertigt. An der feierlichen Segnung haben mehrere Kardinäle, der Primas von Chile, der neue chilenische Außenminister, einige Karmeliten (auch aus Chile), sowie Vertreter des diplomatischen Corps und eigens Geladene teilgenommen.

Im Anschluss an die päpstliche Segnungszeremonie feierte Kardinalstaatsekretär Angelo Sodano im Petersdom eine heilige Messe, und in seiner wunderbaren Predigt erinnerte er an Person und Heiligkeit der Heiligen aus Chile.

 


     

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Updated 31 ott 2004
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