INDICE:
-
Msgr. Miguel Ángel OCD verstorben
-
Unser Mitbrüder in Bagdad
-
Eine heiligmäßige Karmelitin aus
Weißrussland
-
Die internationale Finanzkommission des
Ordens
-
Das Projekt von Stella Maris, Haifa
-
Föderationen und Assoziationen unserer
Schwestern
-
“TERESA: el cuerpo de Cristo”: Ein neuer
spanischer Film
Msgr. Miguel Ángel Lecumberri OCD verstorben
In den Morgenstunden des 13. März verstarb heiligmäßig
der emeritierte Apostolische Vikar unserer Mission in
Tumaco, Msgr. Miguel Angel Lecumberri, in einem
Krankenhaus von Vitoria-Gazteiz (Spanien). Der
Provinzial von Navarra, einige Mitbrüder und Verwandte
des Verstorbenen begleiteten ihn in dieser letzten Phase
seines Lebens. P. General besuchte ihn noch fünf Tage
vor seinem Ableben im Spital. Dieser schlichte und
demütige karmelitanische Würdenträger wurde am 21. Mai
1921 in Arazuri (Navarra) geboren. Am 31. Oktober 1940
legte er im Noviziatshaus von Amorebieta-Larrea seine
Profess ab. Die Priesterweihe empfing er am 29. Juni
1948. Sein erstes Arbeitsfeld war im Santo Desierto de
Hoz de Anero. 1950 jedoch wurde er nach Peru geschickt,
wo er 17 Jahre lang die Aufgaben eine Priors und Pfarres
in Lima inne hatte. 1966 wurde er schließlich zum
Apostolischen Vikar von Tumaco ernannt und am 31. Juli
desselben Jahres in Bogota (Kolumbien) zum Bischof
geweiht. 24 Jahre lang widmete er sich der
karmelitanischen Mission und bereiste das gesamte
Missionsgebiet (Gesamtfläche 16.467 km2), um die etwa
250.000 Einwohner zu besuchen. Er zeichnete sich durch
seine Liebenswürdigkeit, sein Einfühlungsvermögen, sein
sympathisches Wesen und seine innige apostolische
Tätigkeit aus. Im gesamten Missionsgebiet ließ er
Kapellen, Schulen, Seminarien und Spitäler errichten.
Ein schmerzhaftes Ereignis in seiner Amtszeit war das
Erd- und Meerbeben, welches am 12. Dezember 1979 sein
Vikariat verwüstete. Ein besonders freudiges Ereignis
hingegen war der Besuch von Papst Johannes Paul II. in
der Mission von Tumaco. Eine geglückte Realisierung war
die Schaffung des eigenen Regionalsenders “Radio Mira”,
wodurch das gesamte Missionsgebiet medial erreichbar
wurde. Ich erinnere mich noch des Lobes, welches ich
damals beim Hauptsitz der “Missio” in Augsburg über
dieses Radio hörte: “Radio Mira ist der einzige
Missionssender, der sich selbst finanziert...” Aus
Altersgründen reichte er 1989 seine Dimission ein. Am 8.
Februar 1990 wurde der kolumbianische Karmelit, Msgr.
Gustavo Girón Higuita zu seinem Nachfolger ernannt. Nach
seiner “Pensionierung” führte Msgr. Lecumberri ein
vorbildliches Leben als Mönch im Kloster. Zuerst lebte
er als einfacher Mitbruder in unserem Kloster in
Santiago (Chile). Als sich sein gesundheitlicher Zustand
zu verschlechtern begann, kehrte er nach Spanien zurück
und lebte dort in den Konventen von Pamplona und
Calahorra. Vor einem Jahr wurde er in das Pflegeheim der
Armen Schwestern in Vitoria-Gazteiz aufgenommen. Dankbar
erinnern wir uns an einen treuen, demütigen und eifrigen
Karmeliten.
Unsere Mitbrüder in Bagdad
Auszüge aus ihrer Korrespondenz
“Unser Leben in Bagdad wird immer tragischer und härter.
Trotz des neuen Sicherheitsplanes blieben bislang
wirklich sichtbare Verbesserungen aus. Weiterhin kümmere
ich mich um die Opfer des Terrorismus, der immer mehr
zunimmt. Gerade heute starben zwei meiner Freunde (Christen)
als Opfer moslemischer Extremisten. Vorige Woche starb
ein Cousine von mir an den Folgen einer Autobombe,
welche vor dem Eingang der Universität detonierte. Das
furchtbarste an diesen schrecklichen Zuständen ist, dass
sie sich mittlerweile als ganz normale und alltägliche
Ereignisse manifestieren. Natürlich beeinträchtigen
diese Vorkommnisse auch unser klösterliches Leben. So
verlassen unsere jungen Mitbrüder kaum noch mehr das
Haus, außer ich nehme sie zu meinen Vorträgen mit. Und
da habe ich oft Zweifel, ob es klug ist, sie mitzunehmen,
weil die Gefahr so groß ist. Die Angst vor Angriffen auf
Kirchen und Klöster ist stets sehr groß. Die Christen
verlassen nach wie vor das Land und flüchten nach Syrien
oder nach Jordanien.
Die Einnahmen von Mietobjekten in Bagadad, die wir
bisher zum Lebensunterhalt erhielten, bekommen wir nun
nicht mehr. Die Bewohner können uns nämlich nicht mehr
die Monatsraten bezahlen, da sie selbst keine Arbeit zum
Geldverdienen finden. Einige Mieter drohen uns sogar,
sobald wir die Mieten einfordern wollen.
Trotz allem erweist sich unsere Präsenz in Bagdad von
Tag zu Tag wichtiger, da die Kirchen vor Ort mehr und
mehr leer werden. Viele der Preister begeben sich nach
Kurdistan oder überhaupt ins Ausland. Die
protestantischen Gemeinden hingegen profitieren von
dieser Situation, da sie durch die Amerikaner
unterstützt werden. Nach wie vor kommen immer wieder
einzelne Gruppe zu unserem Kloster. Derzeit überlegen
wir, wie wir mehr Raum für die Aufnahme von Jugendlichen
schaffen könnten. Jede Woche halten wir zahlreiche
Einkehrtage. Wir wünschen euch allen einen guten
österlichen Weg im großen Vertrauen auf eure Gebete …”
Eine heiligmäßige Karmelitin aus Weißrussland
Jadviga Boleslavovna Kutskevich wurde am 2. Jänner 1923
in Bryli, in der Peripherie von Miadzel, geboren. Durch
freundschaftliche Kontakte mit den Karmeliten in Miadzel
erwies sie ihnen vielerlei Hilfen. Als die Patres durch
das kommunistische Regime verfolgt wurden, war sie es,
die ihnen das Essen ins Gefängnis brachte, wobei sie
sich immer wieder dem Spott und den Drohungen der
Polizei aussetzte. Außerdem organisierte sie das Essen
für die Karmeliten, welche in Sibirien interniert waren.
Dabei gelang es ihr, das Leben eines Priester zu retten,
welchen sie Jahre später auf völlig unerwartete Weise in
Riga (Lettland) wieder traf.
Als Ehefrau und Mutter von zwei Kindern widmete sie sich
gänzlich durch Gebet und tätige Nächstenliebe den
eingesperrten Karmeliten. Die größte Freude ihres Lebens
war, als die Karmeliten 1990 wieder nach Narocz und nach
Miadzel zurückkehrten. Als sie durch eine seltene
Krankheit erblindete und ans Bett gefesselt wurde,
opferte sie ihr ganzes Leben und all ihre Leiden für den
Karmel auf. Am 29. Juni 2001 nahm sie unser damaliger
Ordensgeneral, P. Camilo Maccise in den Orden auf. Jahre
später, am 18. August 2006 besuchte er sie selbst an
ihrem Krankenbett. Ich kann versichern, dass Frau
Jadviga Boleslavovna zu jenen Personen gehört, die mich
in den letzten Jahren am tiefsten beeindruckten. Sie
selbst lebte aus dem Bewusstsein: “Ich muss mein Kreuz
bis zum Ende tragen...”. Sie betete sehr viel um
Berufungen für Weißrussland. Ihr Leben war das einer
leidenschaftlichen Karmelitin und als solche ging sie
Anfang März in den Frieden des Herrn ein. Zwei Monate
vor ihrem Tod beantwortete sie noch für eine Zeitschrift
Fragen bezüglich ihrer Bindung an den Karmel, über ihre
Dienste für die Karmeliten in Miadzel während und nach
ihrer Zeit im Gefängnis in Weißrunssland und dann im
Lager in Sibirien. Das Interview ist im Generalat in Rom
verwahrt.
Die internationale Finanzkommission des Ordens
Bereits zum fünften Mal in diesem Sexennium traf sich
die Finanzkommission des Ordens am 27. Februar im
Generalat unter dem Vorsitz von P. Zdenko Krizic, dem
Vikar unseres P. Generals. Folgende Mitglieder gehören
zur Kommission: Der Ökonom des Ordens, P. Atilio
Ghisleri (Provinz Venedig), P. Giuliano Bettati (Provinz
Lombardei), P. Antonio Sagradoy (Semi-Provinz Österreich),
und P. Liam O’Breartuin (Anglo-Iberische Provinz). Es
wurden die Rechnungsbücher und die Jahresbilanz von 2006
geprüft. Die Zentrale des Ordens weist einen positiven
ökonomischen Stand auf, wenngleich die Darlehen für das
Projekt von Stella Maris (Haifa-Israel) und für andere
Objekte eine starke Last darstellen. Es gab einige
Rückzahlungen in Dollar und Euros. Für die ordentliche
und außerordentliche Instandhaltung unserer Besitzungen
werden 10% der Jahreseinnahmen verwendet. Es wurden auch
einige bauliche Tätigkeiten im Generalat vorgenommen.
Einnahmen durch Schenkungen oder spezielle Verfügungen
hat es jedoch nicht gegeben.
Für das Jahr 2007 ist die Renovierung des alten
Missionskollegs beim Teresianum geplant, was sich auf
die Kasse des Generalökonoms beträchtlich auswirken wird.
Durch diese Arbeit soll eine geeignete Struktur für
unsere Mitbrüder im Priesterstand geschaffen werden, die
nach Rom zu Spezialstudien kommen. Während des Jahres
2006 hat das Generalat weiterhin die Ausgaben für das
Internationale Kolleg übernommen, unseren
vietnamitischen Brüdern auf den Philipinen, in Litauen,
Andrah Pradesh (Indien) sowie aus anderen indischen
Provinzen geholfen. Gegenwärtig wird die Gründung in
Lettland unterstützt. Außerdem wurden für mehrere
Studenten am Teresianum die Inskriptionsgebühren
übernommen. Des weiteren wurde auch verschiedenen
Klöstern in Notsituation beigestanden. Fast ein Drittel
der Einnahmen wurden für diese Hilfen verwendet.
Das Projekt von Stella Maris (Haifa-Israel)
Unter dem Vorsitz von P. General traf sich vom 22.-23.
Februar dieses Jahres in Rom die Kommission für dieses
umfangreiche Projekt des Ordens in Israel. Die
Mitglieder dieser Kommission sind: P. Robert Paul (Generaldefinitor),
P. Atilio Ghisleri (Generalökonom), P. Ernesto Ferreira
und P. Renato Rosso, beide Mitglieder der
Generaldelegation von Israel-Ägypten, sowie P. Liam
O’Beartuin (Anglo-Iberischen Provinz), P. José Luis
Ureta (Provinz Navarra) und Herr Florent Arnaud.
Besagtes Projekt versteht sich als Schutzmaßnahme
unseres Besitzes gegen die fortschreitende Enteignung
durch den Staat Israel. Betroffen ist eine Fläche von
200.000 m2 auf dem Berg Karmel.
Entsprechend einer definitiven Bestimmung der
israelischen Regierung ist dieser Besitz – trotz
siebenjähriger Verhandlungen – nicht mehr ein “private
open space” (für private Interessen nutzbare Fläche),
sondern wurde zu einer Bauzone deklariert, welche die
Umweltbestimmungen, das archeologische und religiöse
Umfeld sowie die zur Öffentlichkeit hin offenen Plätze
berücksichtigen muss. Aufgrund dieser Bestimmung hat
unser Besitz an Wert zugenommen. Folgende sind nun die
Schritte zur Beurteilung des Terrains: 1) Erstellung
eines allgemeinen und detaillierten Bauplans. 2) Suche
nach Investoren bzw. Versuch, die Bauten aus
Eigenmitteln zu errichten. Wenn dieser Schritt gut geht,
kann man über eine andere Art der Interessensaufteilung
nachdenken. Der Besitz jedoch wird immer Eigentum des
Ordens bleiben, welcher eine kleine Gesellschaft gründen
muss, die mit Hilfe von Experten alle Projekte
verwirklichen und kontrollieren müsste. Dr. Margalith,
ein Spezialist für Steuerberatung, hat eine Übersicht +ber
die steuerlichen Aufwendungen gegeben, die im Falle
dieses großen Immobilienprojekts auftreten würden.
Bei dieser Sitzung wurde P. Ernesto Ferreira beauftragt,
für das Generaldefinitorium im Mai eine präzisere
Darstellung des Projekts auszuarbeiten und zu
präsentieren, sowie dass er mit einigen Firmen und
Gesellschaften vor Ort Kontakt aufnehme.
Föderationen und Assoziationen unserer Schwestern
Mit Reskript vom 23. Jänner 2007 (n° FM 57,p-2/96)
der Kongregation für die Institute geweihten Lebens und
der Gesellschaften apostolischen Lebens wurde P.
Aloysius Rego OCD zum Geistlichen Assistenten der
Assoziation „Our Lady of Southern Cross“ von Australien
ernannt.
Mit Reskript vom 2. Februar 2007 (n° FM 174-3/97)
der Kongregation für die Institute geweihten Lebens und
der Gesellschaften apostolischen Lebens wurde P. Antonio
Sagardoy OCD zum Geistlichen Assistenten der Föderation
„Magna Mater Austriae“ der Klöster der Unbeschuhten
Karmelitinnen in Österreich wieder ernannt.
Mit Reskript vom 30. Jänner 2007 (n° 12331/2007) hat die
Kongregation für die Institute geweihten Lebens und der
Gesellschaften apostolischen Lebens erklärt, dass das
Kloster von Puerto Montt Mitglied der Assoziation „Santa
María de Los Andes“ der Unbeschuhten Karmelitinnen von
Chile werde.
Neue Räte
Bei der Wahlversammlung der Assoziation vom Hl. Joseph
in Südost-Indien wurden folgende Schwestern gewählt:
Präsidentin: Sr. Magdalene, Coimbatore
1. Rätin: Sr. Agnes, Shembang
2. Rätin: Sr. Caroline, Kumbakonam
3. Rätin: Sr. Josephine, Trichy
4. Rätin: Sr. Francis, Yercaud
Substitutin: Sr. Therese Margaret, Sivagangai
Bei der Wahlversammlung (22.-23. September 2006 in Wien)
der Assoziation “Magna Mater Austriae” der
Karmelitinnenklöster von Östereich wurden folgende
Schwestern gewählt:
Präsidentin: Sr. M. Raphaela Sverak, Bärnbach
1. Rätin: Sr. M. Ancilla Karl, Wien
2. Rätin: Sr. Margarita Koutny, Maria Jeutendorf
3. Rätin: Sr. M. Carmen Gracner, Innsbruck
Substitutin: Sr M.Angela Rindler, Mariazell
“TERESA: el cuerpo de Cristo”
Über den neuen spanischen Film
In Spanien hatte der Film von Ray Loriga „Teresa: el
cuerpo de Cristo“ („Teresa: Der Leib Christ“), in dem
die Schauspielerin Paz Vega die Hauptrolle hat,
Premiere. Mehrere Monate dauerte die Produktion des
Films, der in der Region von Estremadura gedreht wurde,
bis er in die Kinos gelangte. Für die Premiere bemühte
man sich um eine künstlich heraufbeschworene Polemik mit
der Bischofskonferenz. Es wäre nützlich, wenn sowohl der
Produzent als auch der Regisseur die zahlreichen
Kritiken lesen, die vor allem von Personen stammen, die
eher der Kirche fern sind, damit sie zur Einsicht
kommen, dass nur sie allein an den schweren Fehlern des
Films Schuld tragen.
Treffend sagt ein spanisches Sprichwort: „Wer die
Kastagnetten öffentlich spielt, der soll wissen, wie man
sie spielt, oder er soll sie lieber nicht spielen“. Wer
diesen Rat nicht befolgt, läuft Gefahr, sich lächerlich
zu machen, und das umso mehr, wenn einer es bereits
zuvor gezeigt hat, wie man sie gut spielt. Das trifft
auch auf eine „Teresa“ zu - mit der Beifügung „Leib
Christi, um den ursprünglichen Titel „Leben und Sterben“
zu vermeiden – welche vom Autor und Regisseur Ray Loriga
infolge einer langen Sichtung der geistlichen Literatur
über Teresa gewonnen wurde, wobei vom guten Vorsatz
letztlich ziemlich viel fehlte, sei es als Akzent oder
als Treue zum Original. Der Film sündigt vor allem durch
Anmaßung, und darüber hinaus fehlt ihm jegliche
filmische Qualität. In seiner Art zu übertreiben
langweilt er letztlich, und das ist wirklich sehr
schlecht.
Die Gestalt der Teresa von Jesus – vor, während und nach
jeglicher Verherrlichung – ist eine Persönlichkeit, die
man nicht mit dieser Kühnheit verstehen darf, wie es
etwa Loriga tut. Andernfalls verfällt man demselben
Fehler, welchem schon andere Filme über Teresa verfallen
sind, die meinten, die Gestalt der Teresa neu
auszulegen. Die Reihe von Josefina Molina hingegen
platzierte Teresa in ihrem wirklichen geschichtlichen
Kontext, ohne dabei einer allzu subjektiven
Interpretation zu verfallen, was im Falle einer solchen
Persönlichkeit sicherlich als Versuchung nahe liegt.
Durch diese Einbindung in den wirklichen historischen
Kontext war es dem Betrachter letztlich möglich, die
eigene Interpretation zu entwickeln. Loriga hingegen
wollte bewusst jegliche konventionellen Bilder von
Teresa vermeiden und sie auf eigene Weise
wiederentdecken und neu definieren, das jedoch auf
andere Weise, wobei die Terminologie zwischen Mystik und
Mysterium allzu oft folgenschwer missachtetet wurde.
Loriga irrte in der Methode und im System. Er
bekräftigte, dass er immer und immer wieder die
Seelenburg gelesen hätte. Doch es scheint, dass eine
gute und intensive Lektüre auch noch nicht vor
Fehlinterpretationen schützt. Dazu zählt auch die
fehlerhafte Einbindung in den historischen Kontext. Es
wurde nicht beachtet, dass Teresa aus Kastilien war, was
durch die andalusische Schauspielerin in orientalisch
anmutender Kleidung einen zu krassen Kontrast
verursachte. Letztlich fehlte dem Regisseur der Glaube
an Teresa, an ihre Authentizität, weshalb er sich in
unzählige subjektive Fehlinterpretationen verwickelte.